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Gut Havichhorst - Wappen des Hochzeitszentrums
Geschichte -Seminarzentrum Gut Havichhorst
Geschichtliches vom Tagungszentrum Gut Havichhorst
Geschichte - Gut Havichhorst Münster
Der Name „Gut Havichhorst“ ist auch für Nichtwestfalen leicht zu entschlüsseln: „Horst” ist ein dichter Wald mit Gestrüpp, „Havich” das alte Wort für Habicht und heute noch im Gutswappen zu finden.

Erste schriftliche Spuren der Siedlung stammen aus dem 11. Jahrhundert! Schon damals war die verkehrsgünstige Lage mit der nahen Werse ein echter Standortvorteil. Bereits 1318 sprechen Dokumente von einer Mühle auf dem Gut. Später kam die heute noch intakte Sudmühle hinzu. Wasser war also nicht nur Transportmittel, sondern auch wichtige Energiequelle.

Anfang des 19. Jahrhunderts pachtete Franz Joseph Hovestadt das Gut zunächst, bis er es 1831 erwarb. In den Folgejahren investierte die Familie in diverse Neu- und Anbauten. 1841 entstand das Haupt- Gutshaus, so wie wir es heute kennen. 1890 folgte das Kopfgebäude. Der Hof sowie die beiden Mühlen und das umliegende Land ist bis heute im Besitz der Familie.

Viele Jahrzehnte wurde das Gut traditionell bewirtschaftet. Die Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie die hofnahen Flächen vergab Eigentümer Paul Hovestadt 1987 in Erbpacht an die „Stiftung Westfälische Landschaft”, die sich dem Schutz der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes verpflichtet fühlt.
Heute wird das Gut als Sitz der westfälischen Reit- und Fahrschule und als modernes Tagungs- und Seminarzentrum genutzt. Mit letzterem bietet die Gut Havichhorst GmbH der Stiftung selbst, Institutionen, Firmen und Privatpersonen den passenden Rahmen für Veranstaltungen aller Art.